BORRELIOSE - und wie werde ich sie los?

Patient Robert J. berichtet:

Es hat lange gedauert bis die Lyme-Borreliose als Diagnose bei mir gesichert war. Allerdings  war es eine Odyssee von einem Facharzt zum anderen. Ich hatte nie einen Zeckenbiss bemerkt, die grippalen Symptome und die schleichende Müdigkeit nicht für wichtig erachtet. Aber die zunehmenden neurologischen Ausfälle haben mir Angst gemacht. Erst nach einer CST-Therapie wurde der Borrelien-Titer sichtbar und wir wussten, dass wir endlich auf dem richtigen therapeutischen Weg waren.

 

Dr. Bringmann kommentiert:

 

Ein erfahrener Laborarzt, Dr. med. Ralf Kirkamm  aus Mainz, hat in einem Borreliose-Seminar gesagt Krank wird der Mensch nicht durch die Infektion an sich.  Krank wird der Mensch durch die Interaktion seines Immunsystems mit dem Erreger und die dabei entstehenden Zytokine, die Krankheitssymptome verursachen. Es ist auch zu bedenken, dass nur jeder zehnte infizierte Patient die chronische Lyme-Borreliose entwickelt.

 

Diese Tatsachen deuten also drauf hin, dass nur Patienten mit einem geschwächten Immunsystem tatsächlich gefährdet sind. Aber wie bemerkt man, dass man ein angeschlagenes Immunsystem hat? Bekommt man stets grippale Infekte, dann ist die Sache klar. Aber was ist,  wenn man  chronische Entzündungen im Darm, in den Gelenken und Sehnen, in der Gallen- oder Harnblase hat,  die das Immunsystem ununterbrochen in Anspruch nehmen, diese aber kaum oder überhaupt nicht bemerkt?  Diese immunologische Lage könnte  langfristig zu einem ernsthaften Problem für den Körper werden.

 

In der ersten Phase ist die Borreliose „nur“ eine einfache bakterielle Infektion

 

Unmittelbar nach dem Biss und der Entfernung der Zecke kann man eine antibiotische Salbe einsetzen. Bewährt hat sich ein Azithromycin-Gel. Über dessen Wirksamkeit gegen Borrelien gib es schon einige Studien. Dieses antibiotische Gel sollte man in und um die Wunde mehrmals täglich einreiben. Es bekämpft die Borrelien effizient, bevor sie sich im Körper ausbreiten. 

 

Sind die Borrelien in den Körper eingedrungen, tritt zuerst eine meistens symptomfreie Inkubationszeit, die von 5 Tagen bis einem Monat andauert, ein.  Kommt es dann zu dem charakteristischen Hautausschlag, der Wanderröte, mit grippeähnlichen Beschwerden, sollte man sofort mit einer Behandlung beginnen. Die Borrelien-Infektion befindet sich noch im Stadium der humoralen Lokalinfektion im Blut und kann effizient mit Antibiotika behandelt werden. Bewährt haben sich Präparate wie z.B. Minocyclin, Doxycyclin, Cefuroxim. Die Deutsche Borreliose-Gesellschaft gibt hierfür eine entsprechende Empfehlung.

 

In der zweiten Phase erfolgt Streuung des Erregers im Körper

 

Die Borrelien halten sich nur kurz im Blut  auf, wo sie antibiotisch noch gut angreifbar sind. Anschließend dringen sie in das  Bindegewebe ein, wo sie nur schwer mit Arzneimittel zu eliminieren sind. In diesem Stadium, meistens nach etwa 4 bis 16 Wochen, können neben Gelenkaffektionen erste neurologische oder kardiale Symptome auftreten.

 

In diesem Stadium, der bereits schon chronischen Lyme-Krankheit, kommt es zur Infektion der B-Lymphozyten mit Borrelien. Die weißen Blutkörperchen verlieren die Fähigkeit  Antikörper zu bilden und das Immunsystem ist meistens nicht mehr in der Lage, aus eigener Kraft die Infektion zu besiegen, da schon zu viele intrazelluläre Regelkreise des Stoffwechselsystems aus dem Lot gefallen sind. 

 

In der dritten Phase, dem Spätstadium, chronifiziert sich die Lyme-Krankheit endgültig

 

Die Borrelien persistieren intrazellulär, das heißt sie „verstecken sich“ in den Zellen der befallenen Organe. Hier können sie  eine langzeit-überlebensfähige „Zystenform“ bilden.  Auch noch nach einer jahrelangen symptomfreien Latenzzeit können sich schwere chronische Symptome - wie Lyme-Arthritis, Polyneuropathien, Lyme-Enzephalomyelitis sowie diffuse opthalmologische, gastro-intestinale, urologische oder vegetative Störungen entwickeln. Begleitet sind sie meistens von chronischer Müdigkeit und schleichender Schlaflosigkeit. Die Symptomatik kann so extrem diffus und unspezifisch sein, dass sie sogar mit vorzeitiger natürlicher Alterung verwechselt werden kann.

 

Bei der Therapie der Lyme-Krankheit geht es nicht um die Behandlung der einzelnen Symptome

 

Der ganzheitliche Therapieeinsatz konzentriert sich auf eine derartige Veränderung des intrazellulären Milieus, dass die Borrelien nicht mehr überlebensfähig sind. Diese Erreger verändern in den Zellen den pH-Wert und den Elektrolytgehalt des Zytoplasmas, die Permeabilität, das Durchlässigkeitsverhalten der Zellmembrane sowie die Erregbarkeit des Nervensystems. Dadurch setzen sie die Leistungsfähigkeit der Mitochondrien herab. Die biochemischen Regelkreise des Stoffwechselsystems und die energieerzeugende Atmungskette der Mitochondrien arbeiten zunehmend leistungsschwächer und öffnen damit die Tore für alle bekannten Lyme-Symptome .

 

Die regenerative Mitochondrien-Medizin bringt die Zellleistung wieder auf Trapp

 

Mitte der Neunziger Jahre hat der deutsche Arzt, Dr. med. Heinrich Kremer, festgestellt, dass viele chronische Krankheiten den gleichen  Ursprung haben und zwar die Insuffizienz der Mitochondrien, der Kraftwerke der Zellen. Dies führt dann zur Funktionsschwäche ganzer Organe . Das schwächste Organ gibt dann nach - und so  kann es zu den verschiedensten Symptomen kommen. Da solch ein Krankheitsbild grundsätzlich der chronischen Borreliose ähnlich ist, haben die Therapeuten des ITN (Internationalen Therapeutennetzwerks) die  von Dr. Kremer als „Cellsymbiosistherapie“ CST genannte Methode zur Behandlung der Lyme-Krankheit erfolgreich eingesetzt. 

 

Die CST - als regenerative Mitochondrientherapie -  stellt die Leistungsfähigkeit aller Mitochondrien im Körper, auch der im Immunsystem, wieder her. Die biochemischen Regelsysteme des intrazellulären Stoffwechselsystems, wie der bekannte Citratzyklus, fangen wieder an, normal zu arbeiten . Das Immunsystem wird wieder in die Lage versetzt,  chronische Infektionen  zu bekämpfen und die Organe wieder symptomfrei zu arbeiten.

 

Die regenerative Mitochondrientherapie CST besteht aus einer Reihe von therapeutischen Massnahmen, die zum Ziel haben, die mitochondrielle Suffizienz wieder herzustellen. Dies geschieht durch:

 

 Darmsanierung 

 

Funktionieren die Prozesse der Nahrungs-Aufspaltung und Resorption im Darm nicht richtig, so ist bereits der erste Schritt in der Versorgungskette der Mitochondrien gescheitert. 

 

Die Missfunktion des Darms kann recht viele Ursachen haben, wie zum Beispiel:

Chronische Entzündung der Darmschleimhaut, die meistens durch hyperinflammatorische

    histamintriggernde und hyperallergene Ernährung, sowie interstinale  Parasitosen oder

    Toxikosen entsteht,

Starke Dysbiose - die Dünndarmfehlbesiedlung setzt die Verdauungsprozesse herab und

   trägt zur erhöhten Infektanfälligkeit bei, sie verursacht dadurch allgemeine

   „Bauchbeschwerden“,

Mangel an Verdauungsenzymen aufgrund exokriner Pankreasinsuffizienz oder

    hepatischer Gallenproduktionsschäche,

Darmschleimhaut-Durchlässigkeit, das sogenannte  Leaky- Gut- Syndrom, lässt

    unverdaute Proteine in den Blutkreislauf gelangen und triggert damit  Immunsystem und

    innere chronische Entzündungen. Ein Leaky-Gut-Verdacht ist im jeden Fall mit

    Laboruntersuchung umgehend zu bestätigen.

 

Diese Missfunktionen des Darms sind alle zu diagnostizieren und nacheinander akribisch zu behandeln. Im Zuge der Darmsanierungsmaßnahmen sind auch unbedingt die Nahrungsunverträglichkeiten mit ProImmin M oder SANUM Vita-Check festzustellen und dem Patienten ist auf dieser Grundlage eine strikte Ernährungsvorschrift zu erstellen. Bei Bedarf sind auch eine HydroColon-  und Leberreinigung nach Dr. Clark oder Andreas Moritz vorzuschlagen.

 

 Beseitigung der Gefäßverkalkung, der artheriosklerotischen Plaques

 

Die Ablagerungen in den Gefäßen und Kapillaren verlangsamen die Diffusionsprozesse der Nährstoffe und Co-Faktoren vom Blut in die Zellen und beeinträchtigen somit die Versorgung der Mitochondrien.

 

Eine entsprechende Therapie, wie z.B. CHELAT-Infusionen, kann  gleichzeitig auch bei Durchblutungsproblemen und bei Intoxizität mit Schwermetallen effiziente Abhilfe schaffen.

 

 Entsäuerung des Bindegewebes und des zwischenzellulären Raums

 

Die Störungen im Säure-Basen Haushalt können eine direkte, meistens jedoch eine indirekte Ursache vieler Zivilisationskrankheiten sein, da die Übersäuerung ebenfalls die Diffusionsprozesse im zwischenzellulären Raum beeinträchtigt. Im sauren Milieu steigt auch die Schmerzempfindlichkeit besonders des peripheren Nervensystems und die Entzündungsbereitschaft des Gewebes.

 

Die Entsäuerung des Bindegewebes und des zwischenzellulären Raums kann mit verschiedenen therapeutischen Methoden durchgeführt werden. In unserer Praxis setzen wir dafür die Mikro-Energie-Therapie ein. Es sind basische Ganzkörperwickel mit Einsatz des ClinikMasters. Mehr Informationen über M.E.T. 

 

Der Vorteil dieser M.E.T. Therapie ist deren Multifunktion: 

 

effiziente Entsäuerung des Bindegewebes und des zwischenzellulären Raums,

Steigerung der Biosynthese von Adenosintriphosphat ATP um rd. 500%,

    was eine effektive Selbsthilfe für die Zellregeneration bedeutet,

deutliche Steigerung der intrazellulären Biosynthese der Proteine,

Verbesserung der Permeabilität der Zellmembranen

 

Alle diese Wirkungen dienen der Verbesserung  der mitochondrialen Leistungsfähigkeit.

 

 Entlastung des Körpers von Schwermetallen und Umwelttoxinen

 

Die Schwermetalle wie Quecksilber, Cadmium, Blei, Palladium, aber auch Arsen und Aluminium beeinträchtigen direkt die mitochondriale Leistung und somit die intrazelluläre Energiegewinnung und die Abläufe in den biochemischen Regelkreisen. Dadurch entsteht Immunschwäche, die die Anfälligkeit des Körpers gegenüber der chronischen Infektionen deutlich erhöht.

 

Außerdem sind Schwermetalle für die Entstehung vieler Krankheitssymptome verantwortlich, wie zum Beispiel:

ständige Müdigkeit, Konzentrationsschwäche, Gedächtnisstörungen, Nervosität,

ADHS, Verhaltensstörungen, Lernschwierigkeiten, Depressionen, Demenz, 

Kopfschmerzen, Kieferhöhlenentzündungen, Gelenk- und Magenschmerzen,

Krämpfe, Muskelschwäche bis zu Lähmungserscheinungen,

verstärkter Haarausfall, dunkle Hautflächen,

Osteoporose, Nierenschäden, Asthma etc.

 

Schwermetalle sind gnadenlos auszuleiten. Hat der Patient auch Gefäßverkalkung, so bietet sich die CHELAT-Therapie ausgezeichnet an, da man dabei zwei Fliegen mit einer Klappe schlägt. Darüberhinaus  gibt es gute naturheilkundliche Schwermetall-Ausleitungsverfahren wie z.B.  mit Bärlauch und Koriander.

 

Wichtig ist es auch, die Umweltgifte und besonders die Neurotoxine auszuleiten.  Dafür gibt es bewährte therapeutische Methoden, wie z.B. das Neurotoxin-Ausleitungsprotokoll nach Dr. med. Klinghardt. Dabei werden toxinbindende Substanzen wie Chlorella oder Spirulina-Algen, Fettsäuren, Mineralien und Proteine mit viel Flüssigkeit substituiert.

 

Besondere Aufmerksamkeit gilt der Belastung mit Mycotoxinen - wie zum Beispiel  Schimmelpilze in der Wohnung der Patienten. Die Schimmelpilzgifte, die Aflatoxine, sind hochgradig giftig und auch die Aspergillose ist eine lebensgefährliche Infektion.

 

 Beseitigung des Elektrosmogs

 

Die Messung der Belastung mit elektromagnetischen Feldern, Mikrowellen und geopathischen Strahlungen ist in der Regel sehr schwer. Im SANUM Vita-Check gib es eine entsprechende Mess- und Auswertungsfunktion, womit man auch einen Ist-Soll Vergleich anstellen kann.

 

Wichtig ist es, bei starker Belastung, den Schlaf- und Arbeitsplatz fachmännisch untersuchen und gegebenenfalls auch verändern zu lassen.

 

Zur Modulierung der Elektrosmog-Belastung setzt man die Magnet-Resonanz-Stimulations-Therapie mit einem pulsierenden elektromagnetischen Feld ein. Sie soll auch zur Zellregeneration, zur Entspannung und zur Schlafförderung sowie der Aktivierung des Stoffwechsels beitragen.

 

 Mangel-Beseitigung an mitochondrien-relevanten Co-Faktoren

 

Vitalstoffe wie Mineralien, Spurenelemente, Vitamine, sekundäre Pflanzenstoffe, essentielle Fettsäuren, Phospholipide und essentielle Amminosäuren sind unerlässlich für die einwandfreien Funktionsabläufe des Stoffwechsels in den Zellen. Dadurch spielen sie unter anderen eine bedeutende Rolle bei der Steuerung der Zellatmungsketten in den Mitochondrien und somit bei der Energiegewinnung und den Arbeitsleistungen aller Organsysteme, natürlich auch des Immunsystems.

 

Liegt ein Mangel an Vitalstoffen vor, so ist auch das Immunsystem geschwächt und so kann es viel leichter zu chronischen Infektionen wie z.B. mit Borrelia burgdorferi kommen. Zu den Mangelerscheinungen kann es durch einen zu geringen Konsum, gestörte Resorption infolge geschädigter Darmschleimhäute oder durch reduzierte Verdauungsleistung aber auch durch einen vermehrten Verbrauch an Vitalstoffen  kommen, wie es bei der Borreliose der Fall ist.

 

Bei der reparativen Mirochondrien-Therapie CST werden alle Vitalstoff-Mängel diagnostiziert und danach oral, per Injektionen und Infusionen ergänzt. In unserer Praxis substituieren wir nach Bedarf:

Mineralstoffe wie Magnesium, Calcium, Kalium, Zink, Eisen, Kupfer und CoEnzyme wie z.B.Q10,

Spurenelemente wie z.B.: Mangan, Chrom, Molybden, Selen, Lithium,

Vitamine: A, B1, B6, B12, C, E, D, K und Folsäure,

essentielle Amminosäuren wie Arginin, Lysin  aber auch Taurin, Carnitin, Cystein,

Omega Fettsäuren und Phospholipide,

Antioxidantien, wie Glutathion und alpha-Liponsäure,

sekundäre Pflanzenstoffe, wie Polyphenole.

 

Für eine  erfolgreiche Therapie der Borreliose  sind alle Mangelerscheinungen zu beseitigen. Zum Beispiel Lithium: dieses Spurenelement stabilisiert das zentrale Nervensystem und verringert schon oft innerhalb weniger Tage einige neurologischen Erscheinungen der Borreliose-Patienten. Häufigste Defizite bei der Lyme-Krankheit sind Magnesium, Zink, Eisen , Kupfer und eben Lithium. Bei Eisenmangel soll man auch an Anämie und an die Sauerstofversorgung der Zellen denken.

 

 Behandlung vom oxidativen und noitrosativen Stress

 

Als oxidativen Stress bezeichnet man eine, das physiologische Ausmaß überschreitende Menge an freien Sauerstoffradikalen ROS in den Zellen. Sie entstehen in den mitochondrialen Atmungsketten während der intrazellulären Energiegewinnung und werden in einer gesunden Zelle umgehend neutralisiert. Fehlt die notwendige Konzentration an Antioxidantien, wie Glutathion, Alpha-Lipon- oder Ascorbin-Säure so fahren die Zellen die Energieproduktion zurück, was u.a. auch  eine zunehmende Insuffizienz des Immunsystems zur Folge hat.

Nitrosativer Stress ist ein Übermaß an Stickstoffmonoxid-Molekülen NO. Sie kommen physiologisch im menschlichen Körper vor und haben auch eine Reihe wichtiger Aufgaben:

in Makrophagen und neutrophilen Granulozyten gebildte NO-Moleküle dienen der Abwehr

   und Eliminierung von Bakterien,

ist NO in Gefäßen gebildet, so dient es der Vasodilatation, der Ausdehnung der Gefäße

   und führt somit zur besseren Durchblutung des Gewebes,

in Nervenzellen dient NO als Neurotransmiter,

in Mitochondrien regelt es u.a. Stoffwechsel-Redox-Reaktionen, Proliferation und

   Apoptose, den kontrollierten Zelltod.

 

Vor allem Entzündugsreaktionen im Körper, Giftstoffe wie Pestizide, Konservierungsmittel  oder Nikotin, manche Medikamente wie Antibiotika, Zytostatika, Statine etc. aber auch psychischer Stress und Bewegungsmangel  triggern eine pathologisch erhöhte Produktion von NO-Molekülen. Sie werden in einem gesunden Organismus durch Vitamin B12 neutralisiert. Bei erhöhter NO-Freisetzung kommt es rasch zum B12-Mangel mit fatalen Folgen, da dieses Vitamin u.a. im Citratzyklus und bei der Entgiftung des Homocysteins als Co-Faktor fungiert.

 

Eine pathologisch erhöhte NO-Konzentration im Körper triggert die Entzündungsbereitschaft der Gewebe durch Aktivierung der COX-Enzyme, beeinträchtigt Entgiftungsprozesse im Körper und verstärkt dadurch übermässig die Infektanfälligkeit, auch der gegenüber der Borrelien.

 

Sonst beeinflusst der nitrosative Stress den Organismus sehr negativ und:

stimuliert die Freisetzung von Zytokinen, die u.a. viele grippeähnliche Symptome, 

   Konzentrationsschwäche und Migräne verursachen, 

triggert die Histaminfreisetzung mit allen allergischen Symptomen,

beeinträchtigt den Schilddrüsen-Stoffwechsel  und dessen Hormon- Produktion,

hemmt die Hämoglobinsynthese und dadurch die Sauerstoffversorgung,

induziert die Lipidperoxidation und steigert das Risiko der Arteriosklerose,

nitrolisiert Proteine und kann dadurch Malabsorption oder Parkinsonähnliche Symptome

   triggern,

verusacht Mangel an Vitamin B12 und dadurch z.B.: Anämie, Parästhesien, Gastritis, 

   Gedächtnisstörungen, Obstipationen oder Erkrankungen der Herzgefäße,

triggert Cholesterinämie und verminderte Bildung von Sexualhormonen, setzt Biosynthese

   von Tryptophan herab und dadurch die Melatonin- und Seratonin-Produktion,

triggert Schlafprobleme durch Melatoninmangel,

verursacht Depressionen und Angstzustände durch Mangel an Glückshormonen

   (Seratonin).

 

Durch ausreichende Versorgung des Körpers mit Antioxidantien und Vitaminen kann man, wie man sieht, vielen gesundheitlichen Problemen aus dem Weg gehen und dadurch auch zur Heilung der Lyme-Krankheit beitragen.

 

■ Behandlung von Störfeldern und strukturellen Blockaden

 

Die Erkennung und Behebung von Störfeldern und strukturellen Blockaden sollte sich konzentrieren auf z.B.:

chronische lokale Entzündungsherde, wie Nebenhöhlen, Mandeln, Blinddarm etc.

abgestorbene Zähne und Zahninfektionen,

Blockaden im Craniosacralen Bereich.

 

■  Behandlung von Stress und psychischen Belastungen.

 

Wenn „die Seele weint“, dann kann der Körper auch nicht richtig regenerieren. Oft kann auch Stress behandlungsbedürftig sein und daher sind auch die daraus resultierenden psychischen Belastungen unbedingt zu lösen. Es gibt verschiedene therapeutische Methoden in der Psychotherapie und bei Bedarf muss der Lyme-Patient sich für einen für ihn passenden Weg entscheiden.

 

Wichtig ist es auch, dass der Patient einen Genesungswunsch hat. Wer die Krankheit „zelebriert“, macht viele therapeutische Bemühungen zu Nichte. 

 

■  Unterstützende Maßnahmen

 

Durch therapeutische Bemühungen kann der Lyme-Patient auch sein Immunsystem durch nachfolgende Massnahmen tatkräftig unterstützen:

Keimreduktion durch Einsatz von Rizolen und Propolis, die eine starke antimikrobielle

   Wirkung und keine Nebenwirkungen aufweisen, 

Verwendung von Tee aus Zistrose (cistus invanus) mit seiner starken antioxidativen und

   entzündungshemmenden Wirkung,

ausreichender Schlaf in der Nacht, ohne Licht- und Elektrosmog-Belastung,

Bewegung, Sport und Aerobik-Übungen,

und evtl. eine Eigenbluttherapie.

Borreliose-Differenzialdiagnostik

Die Borreliose ist ein Chamäleon und in Abhängigkeit von ihrem Stadium „imitert“ sie eine Vielzahl von Erkrankungen. 

Die weit gefächerten Symptome der Lyme-Krankheit habe ich in dem Fachartikel

 BORRELOSE - wann weiß ich ob ich sie habe? 

beschrieben. Sie reichen, je nach dem Stadium der Lyme-Krankheit, von einfachen grippalen Symptomen bis zu schweren systemischen Erkrankungen wie  Fibromyalgiesyndrom, Autoimmunerkrankugen wie Rheuma, Lupus oder Hashimoto, eine Vielzahl von neurologischen Krankheiten wie z.B.: multiple Sklerose, Morbus Parkinson oder Amyotrophische Lateralsklerose. Auch eine differenzialdiagnostische Abgrenzung der Lyme-Enzephalopathie von CFS, einem chronischen Erschöpfungssyndrom, ist meistens recht schwierig. 

Eine gute Nachricht aus dem Hause der regenerativen Mitochondien-Medizin

Das Cellsymbiosis-Konzept nach Dr. med. Heinrich Kremer geht davon aus, dass die meiste chronische Erkrankungen ursächlich auf einer mitochondrialen Insuffizienz basieren und behandelt sie alle, zwar immer Patienten- und Symptomabhängig, aber mit der gleichen, in dieser Publikation dargestellten, regenerativen Mitochondrien-Therapie CST. 

Auf Basis dieser Erkenntnis ist es nicht von  entscheidender Bedeutung, ob der Patient tatsächlich unter einer Borreliose-Infektion oder unter z.B.: einem chronischen Erschöpfungssyndrom leidet. Die Behandlung ist vorerst die gleiche.

Natürlich empfiehlt sich bei einem nachgewiesenen Zeckenstich auch andere, durch  Insekten übertragene Infektionen, wie FSME, Rickettsiose, Anaplasmose oder Leptospirose, auszuschließen. 

Literatur                                                                                                                                                 Dr. Bringmann Naturheilpraxis

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